Tag der offenen Tür 2018

Veröffentlicht: 27. November 2018

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Projektwochen sind immer ein Highlight im Schuljahr – und werden genutzt, um sich am Tag der offenen Tür mit viel Aufwand zu präsentieren.

So standen die vergangene Projektwoche und der Tag der offenen Tür unter dem Motto „FCSW – Das sind wir!“

Es hat so viel Spaß gemacht – auf das Ziel hinzuarbeiten, alles fertig zu bekommen und nicht nur der Besichtigung, sondern auch der Bewunderung freizugeben. Und zu bewundern gab es vieles.

Mit dem alleruntersten Geschoss betraten Schüler und Besucher die Unterwasserwelt, „Ozean“. Lange schon wurden die Wände mit Motiven von Meer und Tiefe und allem, was darin kreucht und fleucht, gestaltet.
In der Projektwoche haben die Schüler sehr eindrucksvolle und furchterregende Kulissen als Fotoboxen gestaltet, vor oder hinter welchen sich die Besucher dann effektvoll fotografieren lassen durften.
So konnten sie sich einem Haifisch ins Maul legen oder vielleicht doch lieber vor ihm fliehen, Ausblick aus einem U-Boot nehmen, sich mit einem Seestern schmücken oder eine Taucherbrille aufziehen.
Im Raum daneben stellten sich die Naturwissenschaften an der FCSW vor. Es gab Projekte aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht zu sehen, wie z.B. ein „Mausefallenauto“ und Modelle von Molekülen, Muskeln oder Nervenzellen. Praktisch konnten die Besucher sauren Geschmack sichtbar werden lassen oder Seifenblasen mit verschiedenen interessanten mathematischen Körpern erzeugen. Zusätzlich konnten sich interessierte Gäste hier auch über die neueren Entwicklungen zur Stärkung unseres gymnasialen Bildungszweiges informieren.

Im Erdgeschoss – Eingangsstufe und Grundschule – erkannte sich die „Savanne“.
Die „Kleinen“ haben sich an diesem Tag selbst übertroffen. Sie führten ein Mini Musical auf, das innerhalb von nur drei Tagen eingeübt wurde. Dies geschah vor wunderschöner Kulisse, die sie während der vorausgegangenen Tage selbst hergestellt hatten – wir waren alle sprachlos und total beeindruckt. Der Applaus war berauschend.

Im ersten Stock herrschte der Dschungel. Im Klassenraum der 7. Klasse sah es fast aus wie im Dschungelbuch: Affen an der Wand, ein Brotbaum, direkt beim Eintreten sahen wir einem Tiger in die Augen.

Der Flur war überhaupt nicht wiederzuerkennen. Wo einst sachliches Weiß, Mais und Grau nichtssagend schwiegen, brüllen nun die Motive des Dschungels mit einem malerischen Wasserfall und Pflanzen des Regenwaldes direkt am Eingang, Elefanten, die sich hinter einem Baum verstecken, Affen, Kakadus, Papageien, Spinnen. Vor allem der Wasserfall beeindruckt jeden Tag noch im Nachhinein aufs Neue, er sieht so echt und lebendig aus.

Im Klassenzimmer der 6. Klasse wurden einige Schülerwerke aus der Erforscherzeit ausgestellt. Es ist wirklich bemerkenswert, was die Kinder in diesen sechs Wochen Projektarbeit selbst erarbeitet haben. Daneben fanden sich Informationen zu den weiteren Fächern an der FCSW und die Möglichkeit, die Projektgruppe Schach in Aktion zu erleben. Auch überraschte eine kleine Dschungelbar und bot ausgefallene Leckerbissen an: Krokodilzähne, getrocknete Ameisen, Insektenflügel und Schlangeneier.

Unter die Haut gingen auch die tollen Gesänge des Chores, der flashmobartig im Treppenhaus auftrat und a capella mehrstimmige Disneymelodien sang.

Sehr gut besucht war auch das Citycafe. In der Projektwoche haben die Schüler in den drei Fremdsprachen, die in der Schule unterrichtet werden: Englisch, Französisch und Spanisch, mit ihren Lehrerinnen eine besondere Erlebnisplattform geschaffen. Es gab eine handgeschriebene Speisekarte in allen drei Sprachen und präparierte Servietten mit Grüßen und Nettigkeiten in den Farben der jeweiligen Landesflagge.
Bemerkenswert war die ausgesuchte Höflichkeit und Dienstbereitschaft der Mitarbeiter. Superherzlich und mehrfach wurden die Gäste wortreich begrüßt, vielfach gefragt, was sie sich wünschten, nichts durften sie sich selbst holen, und sie wurden zuvorkommend vielfältig bedient. Das haben sie in der Projektwoche geübt und sehr erfolgreich so ausgeführt.
Natürlich gab es Gerichte aus allen drei Ländern: Tortilla Espangiola mit Salza und Ajoli,
Churros mit heißer Schokolade, Französische Crepes mit deutscher Nutella und englische Scones mit Zitronencreme, in die man sich hineinsetzen wollte.
Bis zum Schluss konnte dort ausgeruht, gesessen und gegessen werden, was einige Gäste bis zur wirklich allerletzten Minute sehr genossen haben.

Erstaunlich war auch der Besuch vieler Ehemaliger. Manche sind schon so groß geworden, dass sie kaum wiederzuerkennen waren!

Dieser Tag war ein Fest. Schon die Vorbereitungen haben riesig viel Spaß gemacht. Und das, was wir ausdrücken wollten: „FCSW – so sind wir“ – fand sich, angesichts der vielen Nationalitäten und Fähigkeiten, in jedem strahlenden Schülergesicht wieder.